Schlössli
Pädagogik

Ueli Seiler-Hugova

 

Ausbildung

Primarlehrerausbildung in Bern, Studium am Sekundarlehramt der Universität Bern. Heimleiterausbildung am Institut für Psychologie in Zürich, verschiedenste Weiterbildungen für Waldorfpädagogik in Stuttgart und Dornach.

Ueli Seiler-Hugova hat sich weiter hauptsächlich autodidaktisch gebildet. Er hat sich z.B. Goethes Farbenlehre angeeignet, die Integrale Sternenkunde, die Bewusstseinsstufen Jean Gebsers, die Kunst- und Kulturgeschichte, das Werk Parzival (Wolfram von Eschenbach Willehalm) und die Sinneslehre von Rudolf Steiner und Hugo Kükelhaus u.v.m.

 

Wurzeln

Ueli Seiler-Hugova beschäftigte sich schon früh mit dem Werk Rudolf Steiners (1861 -1925).  Mit 18-jährig las er die Philosophie der Freiheit und später vor allem die pädagogischen Schriften und Vorträge. Es beeindruckte ihn auch das Werk Erich Fromms (1900 – 1980). Die wichtigsten Bücher waren für Ueli Furcht vor der Freiheit, Kunst des Liebens und Haben oder Sein. Jean Gebser (1905 – 1973) war ein weiterer wichtiger Autor. Vor allem „Ursprung und Gegenwart“ wurde häufig zitiert in Uelis Veröffentlichungen. Durch die Farbenlehre J. W. Goethes (1749 – 1832) bildete er sich eine wichtige Grundlage für seine eigene Farbenlehre. Johann Heinrich Pestalozzis (1746 – 1827) Ideen der Menschenbildung wiederspiegeln sich überall in Uelis Veröffentlichungen.

Die wichtigsten Impulse erhielt Ueli später aus der pädagogischen Praxis selbst. Er veranstaltete jeden Sommer pädagogische Tagungen mit namhaften Pädagog/innen. Die selber gehaltenen Vorträge und Kurse im In- und Ausland, nicht zuletzt die Gastprofessur in Riga, forderten ihn fortwährend heraus, neue Erkenntnisse zu erarbeiten.